Satanismus
Unter dem Begriff Satanismus werden vielerlei geistige Strömungen zusammengefasst, welche oftmals keinen Zusammenhang aufweisen. Der Begriff bezeichnet nicht Teufelsanbetung, sondern Vergöttlichung des Menschen durch Satan und entstammt dem 18. Jahrhundert. Er wurde nachweislich zum ersten Mal von Robert Southey als Schlagwort verwendet, welcher auf diese Weise seinen Gegner Lord Byron zu diskreditieren suchte. Lord Byrons Drama "Cain" aus dem Jahr 1821 gilt als das erste satanistische Werk der Weltliteratur. Bereits im Jahr 1667 veröffentlichte John Milton die Dichtung "Paradise Lost", in der erstmals in der Literaturgeschichte ein Satan beschrieben wird, der dem Menschen seine Potentiale bewusst machen soll, zu Wissen und Göttlichkeit zu gelangen. Später auftretende Erscheinungen des Satanismus sind ansatzweise die antichristlichen "Hellfire Clubs" im Großbritannien des 18. Jahrhunderts. Quelle: Wikipedia
Bücher-, Audio-CD- und/oder DVD-Tipps
Satan und die Satanisten I-III

Auf dem dualistischen Weg zur Erleuchtung
wurden von den Esoterikern stets zwei Pfade beschritten: die Praxis der weißen und der
schwarzen Magie. Mit der Geschichte der schwarzen Magie beschäftigt sich das aus drei Bänden
bestehende Werk Satan und die Sastanisten.
Band I behandelt die ursprünglichen Wesenheiten des
Satans/Luzifers/Teufels in Mythos und Religion. Im II. Band beschäftigt sich der Autor mit dem
Satanismus und seiner kulturhistorischen Bedeutung für das christliche Abendland. Im III. Teil
geht der Autor im Hauptkapitel des Bandes der Frage nach, ob die Freimaurerei, die nach Ansicht
der römischen Kirche noch im 19. Jh. eine satanistische Geheimgesellschaft ist, diesen Makel
durch weltanschauliche Versöhnungsversuche in unserer Zeit zu beseitigen vermochte.
Satans Handbuch

In diesem Buch scheint Satan höchstpersönlich zum Leser zu sprechen - und ihm eine Vielzahl teuflischer Tricks und Strategien zu so alltäglichen Themen wie Sex, Lügen, Geld, Rache und psychologische Kriegsführung zu enthüllen. Der Leser erfährt zum Beispiel, wie er sich je nach Lust und Laune zum mysteriösen Schreckgespenst oder zum charismatischen Verführer machen kann und wie man finstere Rituale richtig ausführt. Die theoretischen Kapitel vermitteln eine Satanische Philosophie, die sich als bitterer Gegenpol zur braven, angepassten "Correctness" des 21. Jahrhunderts versteht. "Satans Handbuch" ist so etwas wie die erste deutsche Satansbibel. Wie Anton LaVey jedoch - der "Vater aller Satanisten" - distanziert sich der Verfasser entschieden von jenen "nur bösen" Okkult-Freaks, die den Namens Satans missbrauchen, um damit so scheußliche Dinge wie Kindsmissbrauch, Morde oder Tieropfer zu rechtfertigen. Satanismus im Fehn'schen Sinne - das ist Freiheit, Genuss, Frechheit, Sünde, Lust, Manipulation - und Alltagsmagie. Der Satanist ist der "Trickster", "The Great Pretender", der sich mit Hilfe genialer Zaubertricks durchs Leben schlägt und den "Herdenschafen" stets um ein paar Nasenlängen voraus ist.
| ISBN | Autor | Titel | Verlag |
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