Gnostizismus

Der Gnostizismus bezeichnet eine religiöse Lehre des 2. und 3. Jahrhunderts. Der Begriff wird auch für moderne esoterische Bewegungen in der Tradition des Gnostizismus verwendet. Die Begriffe "Gnosis", "Gnostik" und "Gnostizismus" werden oft unterschiedslos verwendet. Üblicherweise bezeichnet Gnosis ein religiöses Geheimwissen, das die Gnostiker nach eigenem Verständnis von der übrigen Menschheit abhebt. Quelle: Wikipedia

 

Bücher-, Audio-CD- und/oder DVD-Tipps

Der gnostische Wahn (Passagen Religion und Politik)

Das Projekt der Moderne gilt weitgehend als gescheitert. Eric Voegelin war es, der bereits 1938 die fatale Sprengkraft moderner Totalitarismen erkannte. Mit der These der "politischen Religionen" schaute er hinter die Fassade einer scheinbar säkularisierten Welt und fand die Antriebsfeder jener selbstzerstörerischen Entwicklung in der gnostischen Struktur der Moderne. Das Weltbild der Gnostiker ist dualistisch und läuft auf einen apokalyptischen Endkampf zwischen Gut und Böse hinaus. In der Gnosis-These Eric Voegelins spielt der apokalyptische Strang des Christentums eine ebensolche Rolle wie die Staatsphilosophie eines Hegel. Die Autorin spürt den einzelnen Elementen nach, die der Gnosis-These im Allgemeinen und der gnostisch-apokalyptischen Endzeitschlacht im Nationalsozialismus im Besonderen ihre Wirkung verliehen.

 

Mystik und Schriftkommentierung

Die Tagung "Mystik und Schriftkommentierung", die vom 18. bis 20. November 2005 in Görlitz stattfand, ist die erste, die von dem im Jahr 2000 gegründeten Internationalen Jacob-Böhme-Institut (IJBI) veranstaltet wurde. Inhaltlich knüpfte sie an die Tradition der Böhme-Forschung in Görlitz an sowie an eine Konferenz, die im Frühjahr 1998 am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung in Bielefeld unter dem Titel "Auslegung als Entdeckung der Schrift des Herzens" stattgefunden hatte. In einem Referentenkreis, in dem sich zu einem guten Drittel der Bielefelder Kreis wieder zusammenfand, konnte das dort begonnene Gespräch (wieder) aufgegriffen und unter neuen Gesichtspunkten fortgeführt werden.

 

Weitere Werke:
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